Rennradtour über den Gerlospass

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Von Zell am Ziller bis Mittersill über den Gerlospass

Auf der westlichen, der Tiroler Seite, befindet sich der Ausgangspunkt des Gerlospass in Zell am Ziller, auf ca. 600 Metr. Der Gerlospass verläuft durch das Gerlostal, welches im oberen Teil ein schmales Hochtal bildet, während sich im unteren Teil der Gerlosbach stark eingefräst hat. Daher teilt sich der Anstieg in zwei Hälften: Die Hälfte des Höhenunterschieds überwindet man auf den ersten 8 Kilometer, die restliche Steigung verteilt sich auf die nächsten 20 Kilometer. Insgesamt eine mittelschere Rennradtour Zillertal.

Tourbeschreibung Rennrad Gerlospass

An der Zillerbrücke ins Ortszentrum abbiegen und dieses durchqueren. Am Ortsrand quert man die Zillertal-Bundesstraße, und die eigentliche Auffahrt beginnt. Die Straße beginnt sogleich zu steigen und schraubt sich in sechs Serpentinen an der rechten Talflanke empor. Dabei behält sie eine recht gleichmäßige Steigung von etwa 7 bis 8 Prozent bei. Von Kehre 4 bis 6 durchquert man die unteren Ortsteile von Hainzenberg, danach folgt eine lange Gerade. Entlang dieser Geraden durchquert man das „Dorf“ von Hainzenberg. Man hat seit Zell 300 Höhenmeter überwunden. Die Steigung hält unvermindert an. Die kurvige Strecke taucht in den Wald ein. Circa 8 Kilometer nach Beginn der Steigung macht die Straße eine kleine Ausbuchtung nach Süden und passiert einen kleinen Wasserfall. Hier, auf ca. 1.150 Meter, hört die Steigung unvermittelt auf. Die nächsten 8 Kilometer verlaufen so gut wie flach. Man bleibt zunächst weiter im Wald bis zum Weiler Gmünd. Hier ändert sich die Landschaft ein wenig, weil man den oben angesprochenen Talboden erreicht hat. Ganz unmerklich steigend geht es im Tal nach Gerlos. Bei Gerlos beginnt die Straße wieder leicht anzusteigen. Nach 3 Kilometer sieht man die Staumauer des Speichers Durlaßboden vor sich, dem die Straße in einer weiten Linkskehre ausweicht. Hier zieht die Steigung noch einmal auf 6-7 Prozent an und durchläuft eine weitere Kehre. Sobald man rechts unter sich wieder den Durlaßboden sehen kann, lässt die Steigung nach. Bald passiert man die Landesgrenze zwischen Tirol und Salzburg und kurz danach die Passhöhe. Ein Hinweisschild fürs Fotoalbum sucht man freilich vergebens.

Die Passhöhe: Der Gerlospass

Nach der Passhöhe rollt man etwa 500 Meter lang bergab, dann teilt sich die Straße. Die alte Pass-Straße nach Wald zweigt links ab, die neue geht geradeaus weiter. Für diese Beschreibung bleiben wir auf der neuen Straße. Die legt nochmal eine Steigung ein, die aber nur zu Beginn etwas stärker ist und dann nachlässt. Man erreicht ein Schild „Gerlosplatte – Hochmoorende – 1621 Meter“, wo die Steigung aufzuhören scheint. Der höchste Punkt ist aber noch 1 Kilometer (und 7 Hm 😉 weiter an der Mautstation. Maut hat man als Radler nicht zu zahlen. Trotzdem lohnt es sich hier anzuhalten, um die Aussicht zu genießen. Von einem kleinen Turm aus kann man weit in den Oberpinzgau sehen, und auch die Krimmler Wasserfälle erblickt man von hier. Im Vergleich zur Auffahrt ist die Abfahrt mit 7 Kilometer recht kurz. Die Kehren sind nummeriert und mit Höhenangaben versehen. Im unteren Teil macht die Straße eine spektakuläre Spirale und führt unter sich selbst hindurch. Kurz darauf endet die Pass-Straße unmittelbar an den Krimmler Wasserfällen. Der Schluss der Etappe ist Fun pur – man genießt die Abfahrt nach Mittersill und hat insgesamt über 1.200 Höhenmeter in den Beinen.

Rennrad Tour über den Gerlospass GPS & Tourdaten

77%
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Schwierigkeit

Rennrad Gerlospass. Von Zell am Ziller über den Gerlospass bis Mittersill. Insgesamt legt man bei dieser Streckentour über 1.200 Höhenmeter zurück und passiert einige schöne Aussichtspunkte (Krimmler Wasserfälle u.a.) die einen Zwischenstopp empfehlen.

  • Schwierigkeit
    8
  • Kondition
    8
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